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Aktuelles

12.10.2020: Rückblick auf die Veranstaltung Herbstdampf 2020

Mit großer Freude blicken die Aktiven des Museums und viele, viele Besucher auf unsere Veranstaltung Herbstdampf 2020 am vergangenen Wochenende zurück. Wir haben überaus positive Rückmeldungen erhalten. Wir danken für die Komplimente und die positive Resonanz. An dieser Stelle blicken wir mit einigen Schnappschüssen zurück auf die Veranstaltung:
Am Freitag, den 9.10.2020, haben wir uns ganz den Vorbereitungen der Veranstaltung gewidmet. So wurden zunächst die Dampflokomotiven mit festen Brennstoffen versorgt.



Dann wurden alle Fahrzeuge, die Durst auf Diesel hatten, in Reih und Glied aufgestellt und vom Tankwagen bedient.


Wer zukünftig ein bisschen Strom für die Anlasser braucht, wurde auch bedient. Hier unsere Neuerwerbung V320 001 (dazu in den nächsten Monaten sicher noch ein bisschen mehr)

Und am Samstagvormittag wurde auch die Versorgung der Besucher sichergestellt. Vielen Dank auch an die Freiwillige Feuerwehr Wittenberge. Eure Erbsensuppe war wieder unschlagbar!

Dann konnte die Veranstaltung so richtig losgehen. Wir freuten uns über sehr viele Besucher. Einige nutzten die Gelegenheit und fotografierten die dicke Gelbe aus ungewohnter Perspektive.

Andere reisten mit dem historischen Personenwagen auf dem Rundkurs durch das Gelände.

Wiederum andere nutzen die Anwesenheit von Gastfahrzeugen aus Neumünster und Magdeburg (Viele Grüße jeweils dorthin!), die eine oder zwei Runden über die Hafenbahn in Wittenberge drehten.


Und wer immer noch nicht genug hatte, fuhr noch ein Stückchen auf dem Führerstand unserer Dampflok 50 3570 mit, die vom Stellwerk Wm aus startete.

Wer am Sonntag anwesend war, konnte sogar die ersten Fahrten unserer Diesellok 114 774-3 mit eigener Kraft erleben. Die Diesellok wurde 1975 durch die Deutsche Reichsbahn in Betrieb genommen und ist mit ihren 45 Jahren das jüngste Mitglied in unserer Fahrzeugausstellung.


Fahrzeuge: 50 3570-4, 114 774-3, V 320 001-1

Stichwörter: Veranstaltung

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26.09.2020: Sonderzug mit Anschluss in den Hafen

Am vergangenen Samstag erreichte ein Sonderzug in Form des VT43 der HANSeatischen Eisenbahn GmbH mit einer privaten Reisegesellschaft den Historischen Lokschuppen Wittenberge.


Nach kurzem Aufenthalt verkehrte ein Dampf-Anschlusszug, der die Wittenberger Hafenbahn befuhr.



Nach der Rückkehr bestand die Möglichkeit, neben unserem Neuling V320 Platz zu nehmen und ein kleines Mittagessen einzunehmen

Was gab’s sonst noch so Neues:
Die Wildnis hinter dem großen Wasserturm wurde beräumt. Zum Vorschein kam das alte Rohrlager, das nun wieder mit einem Dach versehen wurde und wieder seinem alten Verwendungszweck zugeführt werden konnte.

Da das Wetter am Samstag nicht so berauschend war, konzentrierten sich die weiteren Arbeiten eher im Lokschuppen. Hier war auch mal wieder die Drehbank in Betrieb.


Fahrzeug: V 320 001-1

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19.09.2020: Neues Großexponat im Historischen Lokschuppen

In der Nacht vom 18. zum 19.9.2020 erreichte ein neues Exponat das Museum. Es handelt sich um die größte nach dem Krieg in Deutschland gebaute Diesellokomotive. Sie wurde bei der Firma Henschel in Kassel hergestellt und 1962 bei der Deutschen Bundesbahn in Betrieb genommen. Mit ihren zuletzt 3.800 PS beförderte sie schwere Personenzüge zunächst von Hamm in Westfalen aus, später im Allgäu.
Die Lok blieb ein Einzelstück und wurde 1974 an den Hersteller zurückgegeben. Von dort aus wurde sie an die Hersfelder Kreisbahn verkauft, 1989 an die Teutoburger Waldeisenbahn. Von 1994 bis 1998 gab sie ein Gastspiel in Italien und kehrte dann wieder nach Deutschland zurück. Hier erwarb sie die Gleisbaufirma Wiebe, die sie bis 2015 einsetzte, als sie einen Achslagerschaden erlitt. Von 2017 bis 2020 kehrte sie an ihren Entstehungsort zurück und war bei der Firma Bombardier, der Nachfolgerin der Firma Henschel, hinter verschlossenen Türen abgestellt. Nachdem die Lok jetzt an den Eigentümer zurückgegeben wurde, entschied sich dieser, die Lok dem Historischen Lokschuppen Wittenberge als Ausstellungsobjekt zur Verfügung zu stellen.
Die folgenden Bilder zeigen die Lok unmittelbar nach ihrer Ankunft in Wittenberge.




Wer die Lokomotive selbst erleben möchte, sollte sich den 10. oder 11.10.2020 vormerken. Anlässlich des Herbstfestes im Museum wird die Lok im Freigelände fotogerecht präsentiert.


Fahrzeug: V 320 001-1

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13.09.2020: Denkmaltag

Am Sonntag, den 13.9.2020, sollte eigentlich der bundesweite Tag des offenen Denkmals stattfinden. Leider hatten sich die Organisatoren entschlossen, diesen Tag nur virtuell zu begehen. Nicht so unser Museum. Da wir glauben, dass unser Museum vom hautnahen Erleben lebt und wir über ein tragfähiges Hygienekonzept verfügen, haben wir unsere Tore geöffnet.
Bereits am Samstag, den 12.9., setzten wir unseren kurzen Museumszug bestehend aus Lok 0604 der OHE und einem zweiachsigen Personenwagen als Pendel zum Wittenberger Bahnhof ein.


Während dessen wartete Dampflok Emma noch auf ihren großen Einsatz am Sonntag und begegnete dabei einer ganzen Flotte von „Schwalben“, die einen Ausflug von Dessau bei Arendsee zu uns absolviert hatten

Vor dem Lokschuppen sonnten sich unsere Diesellok 114 774 und die Dampflok 50 3682

Am Sonntag bekam Emma Auslauf und bespannte den Pendelzug zum Bahnhof


Wer Emma und ihre anderen betriebsfähigen Schwestern, die mit Dampf oder Diesel betrieben werden, in Aktion erleben möchte, dem sei das Wochenende 10./11.10.2020 wärmstens empfohlen. Dann findet die Aktion Herbstdampf 2020 in Historischen Lokschuppen Wittenberge statt. Dann wird alles an Fahrzeugen rollen, was sich selbst bewegen kann. Und mit Gästen aus Magdeburg und Neumünster rechnen wir auch. Mehr dazu demnächst auf unserer Veranstaltungsseite.


Fahrzeuge: 50 3682-7, Emma, 114 774-3, OHE 0604

Stichwörter: Veranstaltung

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15.08.2020: Neue Fernsprechbude

In den vergangenen Tagen hatten einige Mitglieder das schöne Wetter genutzt und eine sogenannte Fernsprechbude geborgen, die ehemals in Brunau-Packebusch an der Strecke Salzwedel – Stendal stand. Zunächst die Bilder von der schweißtreibenden Aktion. Die Bude wurde zunächst so zerlegt, dass man sie sicher tragen und auf dem bereitgestellten Pkw-Anhänger verladen konnte. Nach ca. einstündiger Fahrt erreichten die Kollegen den Historischen Lokschuppen in Wittenberge und stellten die Bude erst einmal in der Werkstatt unter, wo sie etwas gereinigt wird. Mal sehen, vielleicht kann auch die Inneneinrichtung rekonstruiert werden.





Nun fragt sich mancher, was in einer solchen Bude, amtlich als „Fernsprechbude aus Wellblech mit innerer Holzverkleidung“ bezeichnet, eigentlich passierte. Dabei handelt es sich um ein wenig bekanntes Kapitel der Eisenbahngeschichte, aber um ein recht interessantes:
Bereits seit über 100 Jahren betreiben die Deutschen Bahnen ein eigenes Telefonnetz. Bis in die 2000er Jahre wurden dazu flächendeckend eigene Telefonleitungen benutzt, die in der Regel den bestehenden Bahnstrecken folgten und entweder unterirdisch oder in Form von Freileitungen über die typischen Telegrafenmasten verlegt waren.
In regelmäßigen Abständen gab es Sprechstellen in solchen Buden, von denen man aus Telefonkontakt zur nächsten Betriebsstelle aufnehmen konnte (und teilweise heute noch kann). Die entsprechenden Telefone waren u.a. in solchen Fernsprechbuden untergebracht, die seit den 1930er Jahren in ihrem Design und in Bezug auf die Einrichtung genormt sind. Aus der entsprechenden Richtlinie vom 1.9.1933 ist die folgende Zeichnung entnommen, die das Innenleben zeigt:

Dominierend dabei ist der Telefonapparat an der Rückwand der Bude. Dabei handelte es sich in der Regel um ein Gerät, das mit einer Handkurbel ausgestattet war. Durch Drehen dieser Kurbel wurde in dem Gerät ein elektrischer Induktor betätigt, der einen geringen Strom auf die Telefonleitung schickte. Dieser Strom erregte in den angeschlossenen anderen Sprechstellen die Telefonklingeln. Das folgende Bild zeigt ein solches Telefon. Es wurde auf der Internetseite https://www.motor-talk.de/bilder/toms-diskusions-ecke-g79846963/kapsch-kurbeltelefon-streckenfernsprecher-telephon-telefon-bahn-db-post-i209331312.html veröffentlicht.

Welche Sprechstelle nun angesprochen werden sollte, konnte man über Morsezeichen mitteilen. Dafür waren drei Klingeltöne definiert, deren Länge sich aus der Umdrehung der Kurbel an dem Telefon ergaben: Einmal drehen erzeugte einen kurzen Klingelton an allen angeschlossenen Sprechstellen, dreimal Drehen einen mittellangen Klingelton und zehnmal Kurbeln einen langen Klingelton. Jede Sprechstelle in der näheren Umgebung hatte ihr eigenes Morserufzeichen, das sich aus einer Kombination von kurzen, mittleren und langen Klingeltönen ergab

Auch heute ist das System noch auf einigen Strecken in Betrieb. Es hat den Vorteil, dass man an beliebiger Stelle ein Telefon an die Leitung hängen kann. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn eine Baustelle eingerichtet wird und man den Kontakt zu den nächstgelegenen Stellwerken herstellen möchte. Deshalb findet sich auch heute noch in der aktuellen Richtlinie 481.0101 „Grundlage für drahtgebundene Fernsprechverbindungen“ der DB AG entsprechende Regelungen dazu.

Am vergangenen Wochenende haben wir des Weiteren bei hochsommerlichen Temperaturen mit einer starken und eingespielten Mannschaft einen größeren Arbeitseinsatz an unseren betriebsfähigen Dampflokomotiven „Emma“ und 50 3570 durchgeführt. Notwendige Unterhaltungsarbeiten und kleinere Reparaturen waren nach unserer letzten Veranstaltung im Juli notwendig geworden und wurden behoben.



Fahrzeuge: 50 3570-4, Emma

Stichwörter: Infrastruktur

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Dampflokfreunde Salzwedel e.V. Am Bahnhof 6, 19322 Wittenberge

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